Grenzflächenaktivität > Verringerung der Oberflächenspannung

1. Nur Wasser


Zwischen den Wassermolekülen der wässrigen Phase wirken starke Wasserstoffbrückenbindungen.
Da auch die Wassermoleküle der Grenzschicht stark aneinanderhaften, kommt es zur sogenannten "Oberflächenspannung".

2. Wasser mit Wasserläufer


Die durch feine Härchen an den Beinen gut verteilte Gewichtskraft des Wasserläufers führt daher nicht zu einer Trennung der Wassermoleküle voneinander, so dass seine Füße nicht benetzt werden und er nicht einsinkt.

3. Tensid Lösung:


Tenside (von lat. tendere=spannen) sind grenzflächenaktive Substanzen.
Die Tensidmoleküle ordnen sich so an, dass die hydrophilen polaren Kopfgruppen sich an der Wasseroberfläche anordnen und die hydrophoben unpolaren Schwanzgruppen sich in die umgebende Luft strecken.
Durch die Abstoßung der Tensidmoleküle voneinander werden auch die Wassermoleküle an der Grenzfläche leichter voneinander getrennt. Dies setzt die Oberflächenspannung herab.

4. Tensid-Lösung mit Wasserläufer


Die Füße des Wasserläufers durchstoßen nun die Wasseroberfläche und sie werden zusätzlich leichter vom Wasser benetzt. Daher sinkt er jetzt ein - Blubb!